Scham – das versteckte Gefuehl 25. – 26.1.2013, Wien
 

Die oft übersehene Bedeutung der Scham in therapeutischen Prozessen soll sichtbar gemacht werden: Scham ist ein wichtiges Gefühl, das persönliche und soziale Grenzen anzeigt, kann aber auch zu Rückzug führen und Entwicklung behindern.
KlientInnen haben nicht selten eine Geschichte der Beschäm-ung und werden leicht unbemerkt in der Therapie wieder beschämt. Auch unreflektierte Scham von TherapeutInnen kann den Therapieprozess behindern. Das Phänomen der Scham soll sowohl in seinem entwicklungs-psychologischen als auch in beziehungsdynamischem und gesellschaftlichem Kontext betrachtet werden.